„Starke Unternehmen entstehen dort, wo klare Entscheidungen konsequent umgesetzt werden.“
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Hartwig Skala

Principal Team Finance, Standortleiter Linz

Hartwig Skala ist Principal bei enomyc und treibt den Aufbau von enomyc Österreich aus Linz heraus maßgeblich voran. Er verbindet internationale Beratungserfahrung mit der Perspektive eines Restrukturierungsmanagers auf Bankseite und verfügt über umfassende Expertise in der strategischen und operativen Restrukturierung. Er begleitet mittelständische Unternehmen, Eigentümer und Finanzierungspartner österreichweit und grenzüberschreitend – von der strategischen Neuausrichtung und Entwicklung tragfähiger Lösungen bis zur konsequenten Umsetzung von Maßnahmen.

Vita

Hartwig Skala berät mittelständische Unternehmen, Eigentümer und Finanzierungspartner in anspruchsvollen Phasen der Restrukturierung, Sanierung und Transformation. Seine Schwerpunkte liegen in der Entwicklung tragfähiger Restrukturierungs- und Transformationsstrategien, der strategischen und operativen Neuausrichtung sowie in der Steuerung komplexer Stakeholder- und Umsetzungsprozesse. Dabei verbindet er unternehmerische, operative und finanzierungsseitige Perspektiven zu ganzheitlichen Lösungen.

Vor seinem Einstieg bei enomyc war er als Restrukturierungsmanager bei der Oberbank AG tätig und verantwortete branchenübergreifende Fälle mit Unternehmensumsätzen von bis zu zwei Milliarden Euro. Zuvor sammelte er internationale Beratungserfahrung in Strategie-, Organisations- und Transformationsprojekten in Europa und im Nahen Osten.

Bei enomyc treibt Hartwig Skala den Aufbau von enomyc Österreich aus Linz heraus maßgeblich voran. Dabei verbindet er regionale Verankerung und ein überregional belastbares Netzwerk mit umfassender Erfahrung an der Schnittstelle von Unternehmen und Finanzierungspartnern. Er verfügt über einen MSc in Business Management sowie einen MBA und ist Vorstandsmitglied von ReTurn – TMA Austria.

Aktuelle Insights

Symbolbild für strukturierte Unternehmensentscheidungen und Steuerung im Kontext des IDW S 16

Mit dem final veröffentlichten IDW S 16 liegt erstmals ein konkretisierter Referenzrahmen vor, der die gesetzliche Pflicht zur Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG operationalisiert. Der IDW S 16 schafft dabei keinen neuen rechtlichen Rahmen, sondern präzisiert, wie Unternehmen die bislang oft abstrakten Anforderungen an Krisenfrüherkennung, Planung und Risikosteuerung sachgerecht erfüllen können. enomyc-Partner und Finanzexperte Jonas Keppler ordnet ein, was der Standard in der Praxis bedeutet – und welche Konsequenzen sich für unternehmerische Entscheidungen ergeben.

Jonas Keppler, Jannis Krüger

Jonas Keppler, Partner und Head of Team Finance bei enomyc, im Porträt – Experte für Finanzstrategie und Transformationsberatung.

Vom Controlling einer renommierten Landesbank in ein international operierendes Mittelstandsunternehmen zur Unternehmensberatung: Jonas Keppler hat schon auf vielen Stühlen gesessen. Was alle Stationen eint: seine Leidenschaft für Zahlen. Welcher Sanierungsfall ist aus seiner Sicht der spannendste aller Zeiten? Wie können Kaufmännische Leitung und Controlling zum Einsatz von KI überzeugt werden? Und mit welchen Leitfragen inspiriert er mittelständische Unternehmen, groß zu denken? Ein Gespräch mit Jonas Keppler – über Zahlen, Wirkung und Perspektive.

Despina Borelidis

Durch die Hintertür ins Eigenkapital mit Loan-to-own

Im Zusammenhang mit Restrukturierungen ist immer öfter von sogenannten Loan-to-own-Transaktionen die Rede. Bei dem ursprünglich aus den USA stammenden Modell kaufen insbesondere Finanzinvestoren gezielt Forderungen gegen Schuldnerunternehmen auf, um diese in vorinsolvenzlichen Sanierungsverhandlungen oder im Rahmen eines Insolvenzverfahrens zu übernehmen. enomyc-Autor Alexander Neumann erklärt, welche Rolle das Instrument auf dem deutschen Markt spielt, welche Vorteile solche Transaktionen für Banken und Investoren – und gegebenenfalls die betroffenen Unternehmer – haben und was dabei zu beachten ist.

Alexander Neumann

Zahlbar in 30 Tagen: Was KMU über die Zahlungsverzugsverordnung wissen sollten

Eine von vier Insolvenzen ist auf Zahlungsverzug zurückzuführen. Vor allem im Geschäftsverkehr zwischen großen Schuldnern und kleinen Gläubigern kommt es wegen langer Zahlungsziele immer wieder zu Problemen. Die Folge: Gerade KMU, die auf vorhersehbare Geldströme angewiesen sind, können ihre eigenen Lieferanten erst verspätet bezahlen, haben höhere Finanzierungskosten und weniger Spielraum für Investitionen. Mit einer Verordnung zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr will die Europäische Kommission für mehr Fairness sorgen. Außerdem will sie die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandskraft von mittelständischen Unternehmen erhöhen. Das klingt gut, hat aber auch seine Schattenseiten, so das Urteil von Marc Fahrig und Ralf Ehret. Die Experten erläutern, worauf sich Unternehmen jetzt einrichten sollten.

Marc Fahrig, Ralf Ehret

In einer Unternehmenskrise verändert sich vieles: auch die Beziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Finanzierern. Interne regulatorische Anforderungen führen zu veränderten Engagement-Strategien der Kreditgeber und zu neuen Ansprechpartnern. Auch die Anforderungen an die Kommunikation nehmen in vielerlei Hinsicht zu. Wer das nicht erkennt, riskiert eine kommunikative Abwärtsspirale und damit Konsequenzen, die existenziell werden können. Warum ist die richtige Krisenkommunikation so entscheidend für eine gelingende Restrukturierung? Und wie funktioniert sie genau? Ralf Ehret, Partner enomyc und Head of Debt Advisory, geht auf fünf typische Fallstricke in der Kommunikation mit Finanzierungspartnern ein – und wie Sie sie vermeiden können.

Ralf Ehret, Despina Borelidis

Euro-Geldschein schmilzt nach unten, als ob er tropft. Das Bild hat einen dunkelblauen Hintergrund.

Financial Advisory

Inflation frisst Marge

Rohstoffe, Arbeit, Energie, Transport: Alles wird teurer. Doch nicht nur das: Die steigenden Kosten wichtiger Input-Faktoren gefährden die Rentabilität von Unternehmen. Mit unserem interaktiven Inflationsrechner können Sie schnell herausfinden, wie stark Preissteigerungen das Ergebnis Ihres Unternehmens belasten und wie Preiserhöhungen gegenüber den eigenen Kunden für Entlastung sorgen.

Jonas Keppler, Martin Hammer

Die aktuelle Krise hat nicht nur große Auswirkungen auf die Liquidität von Unternehmen: Sie wirkt sich auch auf ihre Zahlungsmoral aus. Der Blick auf bestehende Verträge ist geschärft – ebenso auf zukünftige Geschäftsbeziehungen. Welche Möglichkeiten haben Unternehmer bei etwaigen Pleiten ihrer Geschäftspartner? Auf welche vertraglichen Klauseln kommt es bei bestehenden und zukünftigen Geschäftsbeziehungen an? Wir haben Reiner Winkelbauer gefragt, Wirtschaftsmathematiker, erfahrener Geschäftsführer und CFO in der Luft- und Raumfahrt sowie der Pharmazeutischen Industrie. Seit etwa fünf Jahren berät er Unternehmen als Partner bei enomyc. Welche Handlungsempfehlungen hat er für Unternehmer? Wie können sie ihr Unternehmen in der jetzigen Situation schützen?

Despina Borelidis