„Starke Unternehmen entstehen dort, wo klare Entscheidungen konsequent umgesetzt werden.“

Hartwig Skala

Principal Team Finance, Standortleiter Linz

Hartwig Skala ist Principal bei enomyc und treibt den Aufbau von enomyc Österreich aus Linz heraus maßgeblich voran. Er verbindet internationale Beratungserfahrung mit der Perspektive eines Restrukturierungsmanagers auf Bankseite und verfügt über umfassende Expertise in der strategischen und operativen Restrukturierung. Er begleitet mittelständische Unternehmen, Eigentümer und Finanzierungspartner österreichweit und grenzüberschreitend – von der strategischen Neuausrichtung und Entwicklung tragfähiger Lösungen bis zur konsequenten Umsetzung von Maßnahmen.

Vita

Hartwig Skala berät mittelständische Unternehmen, Eigentümer und Finanzierungspartner in anspruchsvollen Phasen der Restrukturierung, Sanierung und Transformation. Seine Schwerpunkte liegen in der Entwicklung tragfähiger Restrukturierungs- und Transformationsstrategien, der strategischen und operativen Neuausrichtung sowie in der Steuerung komplexer Stakeholder- und Umsetzungsprozesse. Dabei verbindet er unternehmerische, operative und finanzierungsseitige Perspektiven zu ganzheitlichen Lösungen.

Vor seinem Einstieg bei enomyc war er als Restrukturierungsmanager bei der Oberbank AG tätig und verantwortete branchenübergreifende Fälle mit Unternehmensumsätzen von bis zu zwei Milliarden Euro. Zuvor sammelte er internationale Beratungserfahrung in Strategie-, Organisations- und Transformationsprojekten in Europa und im Nahen Osten.

Bei enomyc treibt Hartwig Skala den Aufbau von enomyc Österreich aus Linz heraus maßgeblich voran. Dabei verbindet er regionale Verankerung und ein überregional belastbares Netzwerk mit umfassender Erfahrung an der Schnittstelle von Unternehmen und Finanzierungspartnern. Er verfügt über einen MSc in Business Management sowie einen MBA und ist Vorstandsmitglied von ReTurn – TMA Austria.

Aktuelle Insights

Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, im Business-Portrait zum Interview über die neue Beratungsplattform für Restrukturierung und Transformation im gehobenen Mittelstand.

Anfang Mai hat enomyc die Partnerschaft mit Ufenau Capital Partners bekanntgegeben. Das Ziel: der Aufbau einer führenden Beratungsplattform für Transformation und Restrukturierung – zunächst im deutschsprachigen Raum, perspektivisch mit internationaler Reichweite. Im Interview erläutert Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, warum der Markt jetzt nach neuen Beratungsmodellen verlangt, welche Rolle Ufenau in der nächsten Entwicklungsphase spielt und wie enomyc Wachstum, Unternehmertum und Plattformfähigkeit verbindet.

Anette von Löwenstern

Industrieroboterarm vor neutralem Hintergrund als Symbol für Automatisierung, Standorteffizienz und Produktionsnetzwerk-Optimierung.

Das Produktionsnetzwerk der meisten mittelständischen Unternehmen ist historisch gewachsen. Was vor Jahren sinnvoll und effizient gewesen sein mag, erfüllt in Zeiten volatiler Nachfrage, schwankender Kundenabrufe und kurzer Produktlebenszyklen oft nicht mehr seinen Zweck. Läuft beispielsweise ein Werk am Limit, während andere nicht ausgelastet sind, sollten in der Führungsetage die Alarmglocken schrillen. Christian Zeller und Max Stehr erklären, was Unternehmen dann tun können, wann welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie der Produktionsfootprint zum Wettbewerbsfaktor wird.

Christian Zeller, Max Stehr

Zwei Metallkugeln im Gleichgewicht auf einer Wippe als Symbol für Stabilisierung, Tragfähigkeit und finanzielle Balance

Viele Unternehmer begegnen dem Begriff IDW S 6 zum ersten Mal im Austausch mit Banken oder Finanzierungspartnern. Häufig entsteht dann der Eindruck, es handele sich um ein formales Gutachten oder eine regulatorische Pflichtübung für Unternehmen in der Krise. Tatsächlich kann ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 jedoch deutlich mehr leisten: Klug aufgesetzt und umgesetzt, schafft es Klarheit in der Unternehmensführung, stärkt das Vertrauen von Finanzierungspartnern und legt damit die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.

Dr. Stefan Frings, Tom Hammer

Symbolbild für strukturierte Unternehmensentscheidungen und Steuerung im Kontext des IDW S 16

Mit dem final veröffentlichten IDW S 16 liegt erstmals ein konkretisierter Referenzrahmen vor, der die gesetzliche Pflicht zur Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG operationalisiert. Der IDW S 16 schafft dabei keinen neuen rechtlichen Rahmen, sondern präzisiert, wie Unternehmen die bislang oft abstrakten Anforderungen an Krisenfrüherkennung, Planung und Risikosteuerung sachgerecht erfüllen können. enomyc-Partner und Finanzexperte Jonas Keppler ordnet ein, was der Standard in der Praxis bedeutet – und welche Konsequenzen sich für unternehmerische Entscheidungen ergeben.

Jonas Keppler, Jannis Krüger

Jonas Keppler, Partner und Head of Team Finance bei enomyc, im Porträt – Experte für Finanzstrategie und Transformationsberatung.

Vom Controlling einer renommierten Landesbank in ein international operierendes Mittelstandsunternehmen zur Unternehmensberatung: Jonas Keppler hat schon auf vielen Stühlen gesessen. Was alle Stationen eint: seine Leidenschaft für Zahlen. Welcher Sanierungsfall ist aus seiner Sicht der spannendste aller Zeiten? Wie können Kaufmännische Leitung und Controlling zum Einsatz von KI überzeugt werden? Und mit welchen Leitfragen inspiriert er mittelständische Unternehmen, groß zu denken? Ein Gespräch mit Jonas Keppler – über Zahlen, Wirkung und Perspektive.

Despina Borelidis

Thomas Wahlig, Partner PWWL

Trügt der Eindruck oder wird zunehmend gestreikt? In welchen Branchen am härtesten? Und wie gut sind mittelständische Unternehmen darauf vorbereitet? „Aus meiner Erfahrung überhaupt nicht gut”, berichtet Thomas Wahlig, Fachanwalt für Arbeitsrecht, „parallel sind es aber die Gewerkschaften.” Das könne Unternehmen sehr plötzlich erpressbar machen. Und das während der deutsche Mittelstand in einer Restrukturierungswelle sondergleichen steckt. Thomas Wahlig ist Partner bei Pusch Wahlig Workplace Law und spezialisiert auf Tarif- und Betriebsverfassungsrecht, insbesondere Restrukturierungen. Er sagt, Unternehmen, die Restrukturierungen planen, sollten vorab sehr genau ihre Streikfestigkeit überprüfen. Wie? Mit einer Due Diligence. Wir haben ihn interviewt.

Despina Borelidis

Konsequent und ganzheitlich restrukturieren mit Dr. Stefan Frings

Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten durch die schwierige konjunkturelle Lage, die spezielle strukturelle Situation in Deutschland sowie durch die Folgen von Corona in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Stark gestiegene Kapitalkosten, eine ausgeprägte Risikoaversion auf Seiten der Finanzierer sowie Tilgungsverpflichtungen aus der Pandemie-Zeit verschärfen die Situation zusätzlich. Gerade solche multiplen Krisen sind der perfekte Zeitpunkt für beherztes und konsequentes Handeln, meint enomyc-Autor Dr. Stefan Frings. Denn häufig braucht es einen hohen Leidensdruck, bis die Beteiligten bereit sind, den Tatsachen ungeschönt ins Auge zu sehen und heiligen Kühen gut überlegt, aber konsequent ein Ende zu bereiten.

Dr. Stefan Frings