Transport und Logistik

Logistik der Zukunft: Effizienz steigern, Resilienz aufbauen

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Gefragt und volatil

Luft, See, Schiene und Straße: Die Wege sind gleich, die Konditionen neu. Denn während globale Lieferketten fragiler sind, denn je – komplex, gekappt und bedroht – boomen Online-Handel und das Geschäft mit der Fracht. Externe Schocks und technologische Entwicklungen üben aktuell großen Druck aus – auf Transport, Logistik und Lagermanagement.

Auf große geopolitische Spannungen trifft Just-in-time- und Same-day-Delivery. Schnell, zuverlässig und transparent in Echtzeit: Die Kundenwünsche an E-Commerce sind weiter gestiegen. Aber die Bedarfe laufen konträr zu den Ressourcen: Parallel wachsen Frachtkosten und Zinsen, der Mangel an Arbeitskräften und regulatorische Anforderungen.

Die Logistik der Zukunft braucht Innovation, Ressourcen, Expertise und Kapital.
Dr. Stefan Frings, Partner und Standortleiter Köln Dr. Stefan Frings im Profil

Viele Unternehmen reagieren mit strukturellen Umgestaltungen und dem Einsatz modernster Technologie. Mit Automatisierung und Robotik gegen den Fachkräftemangel. Mit KI zur digitalen Supply Chain. Mit Business Intelligence-Tools zum nachhaltigen Lieferkonzept und smarten Bestandsmanagement.

Für die Logistik der Zukunft – schnell und effizient, aber auch resilient und nachhaltig – braucht es Innovationskraft. Es braucht Ressourcen, Expertise und Kapital.

Unser Beraterteam besteht aus erfahrenen Generalisten, versierten Branchenexperten, Science- und Data Analytics-Talenten. Wir beraten Sie umfänglich: mit spezifischem Knowhow zu Digitalisierung und KI bis hin zur Entwicklung individueller dynamischer BI-Tools. Hinzu kommen unsere kapitalseitige Expertise und Vernetzung.

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Unsere Leistungen

Profitables Wachstum durch strategische Entscheidungen und Effizienz.

Wir unterstützen Sie dabei, strategische Prioritäten zu schärfen, Wachstumspotenziale zu erschließen und Ertragskraft sowie operative Leistungsfähigkeit zu steigern. Gemeinsam schaffen wir belastbare Entscheidungsgrundlagen, übersetzen sie in klare Maßnahmen und setzen Veränderungen in Organisation, Prozessen und Steuerung konsequent um.

Zum Bereich

Aktuelle Perspektiven zu Transport- und Logistikindustrie

Outsourcing von Logistikleistungen

Ein wichtiger Stellhebel bei der Effizienzverbesserung ist das Outsourcing der Lagerlogistik. Obwohl hier enorme Potenziale liegen, haben sich erst wenige Firmen an dieses Thema gewagt.

Dr. Stefan Frings, Christian Zeller

Guss aus China, Montage in Osteuropa: Im Zuge der Globalisierung strebte die deutsche Wirtschaft lange Zeit nach internationalen Geschäftsbeziehungen. Es galt Faktorkosten-Unterschiede auszunutzen. Local Sourcing mutete dagegen eher rückläufig an. Gar als spießig oder “Old School”. Bis die Pandemie und Lockdowns Lieferketten kappten, ein Hurricane in Texas tobte und ein Frachter im Suezkanal stecken blieb. Da wurde umso mehr klar, wie anfällig – und auch abhängig – Deutschlands Industrie von gewissen Grundstoffen ist. Mehr noch: Die ESG-Auflagen und Klimaziele zwingen die Wirtschaft aktuell mehr denn je zum Überdenken ihrer Lieferketten. Lange Transportwege und internationale Geschäftsbeziehungen mit “Best Cost Countries” werden zunehmend hinterfragt. Wie wird die Logistik der Zukunft aussehen – aussehen müssen? Wie kann die deutsche Wirtschaft Rohstoffknappheit und fragile Lieferketten umgehen? Wo steckt das Innovationspotenzial der Zukunft? Und: Wird Kirchturm-Sourcing wieder zum Trend? Ein Ausblick mit Dr. Stefan Frings, Partner bei enomyc.

Despina Borelidis

Dr. Tim Bauer. Partner und Standortleiter enomyc Stuttgart

Strategy & Corporate Performance

Hätte, hätte, Lieferkette

Das deutsche Lieferkettengesetz und ein europäisches on top – dessen Abstimmung die FDP in letzter Minute torpedierte. War das nun hilfreich oder nicht? Dr. Tim Bauer kommt selbst aus einer Unternehmerfamilie. Er findet, dem EU-Parlament fehle der Blick für den Mittelstand: „Es wird zu stark die Perspektive der Konzerne und Großbetriebe eingenommen." Zwar inhaltlich ein wichtiges Thema, sei die Ausweitung der Lieferkettenrichtlinie auf kleine und mittlere Unternehmen – wie es die EU-Vorgaben vorsehen – eine Bürde für den Mittelstand in Deutschland. Aber nun mal ungeachtet der politischen Disharmonie, ungeachtet der vorhandenen oder fehlenden Mittel und des Faktors Zeit: Welche Entscheidungen zu ihren Lieferketten sollten Unternehmen ab jetzt treffen und warum? Wie könnte ein Quick Check aussehen? Ein Gespräch mit unserem neuen Partner in Stuttgart.

Despina Borelidis

Christian Zeller, Partner enomyc und Head of Operations

„Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln,” lehrte einst Konfuzius. “Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.“ Macht es sich China leicht? Und wird es für Deutschland bitter? Wie Wirtschaftspolitik und Mittelstand auf Chinas Wirtschaftskurs reagieren könnten: Darüber spricht Christian Zeller, Partner bei enomyc, im aktuellen Interview.

Despina Borelidis

ESG im Mittelstand

Nachhaltige Unternehmensführung, bekannt auch unter dem Kürzel ESG: das schien zunächst ein Thema zu sein, das vor allem Großkonzerne betrifft. Seit einiger Zeit ist jedoch klar: Ab 2025 werden auch viele mittelständische Firmen nach den Vorgaben der sogenannten Corporate Sustainability Reporting Directive, kurz CSRD, über ihre Nachhaltigkeit berichten müssen. Was genau wird dann von den Unternehmen erwartet? Lässt sich Nachhaltigkeit überhaupt messen und wenn ja, in welcher Form? Die enomyc-ESG-Expertinnen Jennifer Höpfner und Carla Dausend beantworten die wichtigsten Fragen und zeigen an einem Beispiel aus der Beratungspraxis, wie sich die ESG-Konformität eines Unternehmens prüfen lässt.

Jennifer Höpfner, Carla Dausend

Einige unserer Experten im Profil