Energie und Umwelt

Energiebranche im Umbruch: Neue Chancen im Strukturwandel.

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Strukturwandel in der Energie- und Umweltbranche: Chancen für den Mittelstand

Er soll nachhaltig, zukunftssicher und gleichzeitig bezahlbar sein: Der Strukturwandel in der Energie- und Umweltbranche gestaltet sich komplex. Er ist tiefgreifend und herausfordernd. Gleichzeitig verspricht er enorme Chancen und Erfolgsaussichten. Der Ausbau von Photovoltaik boomt, Wind- und Wasserkraft stocken, parallel entfaltet sich die Grüne Wasserstoffwirtschaft – unter anderem durch die Produktion von Elektrolyseuren.

Atomstrom: Vergangenheit. Gasverbrauch: gesunken. Kohle-Aus: 2038. Der Wandel im deutschen Strommix hat viele Treiber – Klimaschutzziele, Ausbau der Erneuerbaren Energien, Effizienzsteigerung und geopolitische Faktoren. Und er hat massiven Impact: Deutschlands Energie- und Umweltbranche steckt in einem intensiven Strukturwandel.

Der Energiemarkt ist schon länger hart umkämpft. Aktuell verändert der intensive Strukturwandel selbst bewährte Geschäftsmodelle. Der Mittelstand muss sich teils neu orientieren.
Wolfram Hackbarth, Director

Für die Weiterentwicklung Ihres Geschäfts bündeln wir unsere branchenspezifische Expertise, unsere Erfahrungswerte und unser Netzwerk. Sie profitieren von versierten Branchenexperten und erfahrenen Generalisten – teils mit spezifischem Subbranchen- und Produktions-Know-How. Hinzu kommen unsere kapitalseitige Expertise und Vernetzung.

Unsere Leistungen

Profitables Wachstum durch strategische Entscheidungen und Effizienz.

Wir unterstützen Sie dabei, strategische Prioritäten zu schärfen, Wachstumspotenziale zu erschließen und Ertragskraft sowie operative Leistungsfähigkeit zu steigern. Gemeinsam schaffen wir belastbare Entscheidungsgrundlagen, übersetzen sie in klare Maßnahmen und setzen Veränderungen in Organisation, Prozessen und Steuerung konsequent um.

Zum Bereich

Aktuelle Perspektiven zur Energie- und Umweltindustrie

Moderne Windkraftanlage vor rosa Himmel – Symbol für erneuerbare Energien, technologische Innovation und die Transformation der Energiebranche

Der Windenergiemarkt in Deutschland eilt von Rekord zu Rekord. Noch nie wurden so viele Genehmigungen für neue Anlagen erteilt wie im vergangenen Jahr. Fast ein Drittel des Stroms wird inzwischen mit Windkraft produziert. Trotzdem ist die Branche kein Selbstläufer. Nicht nur, weil sich der Markt oft so volatil entwickelt, wie die Winde wehen. Auch wachsende Konkurrenz aus Asien setzt die Unternehmen unter Druck. In ihrem Beitrag werfen die enomyc-Autoren Dr. Stefan Frings und Viola Damberg einen Blick auf die aktuell wichtigsten Entwicklungen und skizzieren, wie sich die Anbieter am besten für den immer raueren Wind im Wettbewerb rüsten.

Dr. Stefan Frings, Viola Damberg

Stack-Produktion für die Wasserstoffwirtschaft - Wolfram Hackbart

Wasserstoff gilt als einer der zentralen Energieträger, wenn es darum geht, die Bereiche Industrie und Verkehr klimaneutral zu transformieren. Bis 2030 sollen der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung zufolge allein in Deutschland zehn Gigawatt Elektrolysekapazität entstehen. Das würde ein Drittel bis die Hälfte des heimischen Bedarfs decken – und eine fast sagenhafte Skalierung der aktuellen Kapazitäten bedingen. Während viele den Plan deswegen für völlig unrealistisch halten, sieht enomyc-Autor Wolfram Hackbarth durchaus Chancen. Denn die industrielle Herstellung der Stacks, die dafür gebraucht werden, ist zwar hochkomplex, dank Digitalisierung und Industrie 4.0 aber auch in Hochlohnländern wirtschaftlich darstellbar.

Wolfram W. Hackbarth

Lange galt der Batteriemarkt als Paradebeispiel für eine zukunftsfähige Industrie in Europa. Die Nachfrage nach E-Mobilität, Energiespeichern und smarten Geräten schien grenzenlos – genau wie die Wachstums-prognosen. Start-ups wie Northvolt oder Britishvolt sorgten für Schlagzeilen, große Autohersteller gründeten eigene Batterie-Töchter, die Fördergelder flossen reichlich. Seitdem hat sich die Stimmung spürbar verändert: Wo einst Euphorie herrschte, macht sich Ernüchterung breit, viele groß angekündigte Projekte sind längst dem Rotstift zum Opfer gefallen. Die enomyc-Experten Dr. Stefan Frings und Robert Schröder erklären, was passieren muss, damit Europas Batterievision doch noch Realität werden kann.

Dr. Stefan Frings, Robert Schröder

Experteninterview mit Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory

Drohender Double Dip, pressierende Transformation, bremsende Banken: „Veraltete Finanzierungskonzepte helfen jetzt kaum weiter”,weiß Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory bei enomyc. Oft sind sie suboptimal, instabil, nicht auf die aktuellen Risiken oder den zukünftigen Bedarf des deutschen Mittelstands ausgelegt. Dass alternative Finanzierungsquellen jetzt boomen, wundert nicht. Aber was müssen Unternehmen jetzt antizipieren, um früh, ehrlich und clever zu handeln? Ein Blick auf Worst Cases und Traumszenarien eines Debt Advisors.

Despina Borelidis

Einige Experten im Profil