Die Finanzierung zu sichern, ist essenziell in der Restrukturierung.
Portrait von Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory bei enomyc
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Ralf Ehret

Partner, Head of Debt Advisory

Ralf Ehret verfügt als Finanzexperte über langjähriges und fundiertes Wissen in der Unternehmensfinanzierung, Strukturierung und Verhandlung von komplexen Sanierungsfinanzierungen sowie kompletten Neuordnungen von Passivseiten in anspruchsvolle Krisensituationen. Seit Juli 2023 entwickelt und verantwortet er als Partner bei enomyc die Business Unit Debt Advisory.

Vita

Mitgliedschaften, Vorsitze und Engagements

Erfolge und Awards

Aktuelle Insights

Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, im Business-Portrait zum Interview über die neue Beratungsplattform für Restrukturierung und Transformation im gehobenen Mittelstand.

Anfang Mai hat enomyc die Partnerschaft mit Ufenau Capital Partners bekanntgegeben. Das Ziel: der Aufbau einer führenden Beratungsplattform für Transformation und Restrukturierung – zunächst im deutschsprachigen Raum, perspektivisch mit internationaler Reichweite. Im Interview erläutert Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, warum der Markt jetzt nach neuen Beratungsmodellen verlangt, welche Rolle Ufenau in der nächsten Entwicklungsphase spielt und wie enomyc Wachstum, Unternehmertum und Plattformfähigkeit verbindet.

Anette von Löwenstern

Industrieroboterarm vor neutralem Hintergrund als Symbol für Automatisierung, Standorteffizienz und Produktionsnetzwerk-Optimierung.

Das Produktionsnetzwerk der meisten mittelständischen Unternehmen ist historisch gewachsen. Was vor Jahren sinnvoll und effizient gewesen sein mag, erfüllt in Zeiten volatiler Nachfrage, schwankender Kundenabrufe und kurzer Produktlebenszyklen oft nicht mehr seinen Zweck. Läuft beispielsweise ein Werk am Limit, während andere nicht ausgelastet sind, sollten in der Führungsetage die Alarmglocken schrillen. Christian Zeller und Max Stehr erklären, was Unternehmen dann tun können, wann welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie der Produktionsfootprint zum Wettbewerbsfaktor wird.

Christian Zeller, Max Stehr

Zwei Metallkugeln im Gleichgewicht auf einer Wippe als Symbol für Stabilisierung, Tragfähigkeit und finanzielle Balance

Viele Unternehmer begegnen dem Begriff IDW S 6 zum ersten Mal im Austausch mit Banken oder Finanzierungspartnern. Häufig entsteht dann der Eindruck, es handele sich um ein formales Gutachten oder eine regulatorische Pflichtübung für Unternehmen in der Krise. Tatsächlich kann ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 jedoch deutlich mehr leisten: Klug aufgesetzt und umgesetzt, schafft es Klarheit in der Unternehmensführung, stärkt das Vertrauen von Finanzierungspartnern und legt damit die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.

Dr. Stefan Frings, Tom Hammer

Konsequent und ganzheitlich restrukturieren mit Dr. Stefan Frings

Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten durch die schwierige konjunkturelle Lage, die spezielle strukturelle Situation in Deutschland sowie durch die Folgen von Corona in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Stark gestiegene Kapitalkosten, eine ausgeprägte Risikoaversion auf Seiten der Finanzierer sowie Tilgungsverpflichtungen aus der Pandemie-Zeit verschärfen die Situation zusätzlich. Gerade solche multiplen Krisen sind der perfekte Zeitpunkt für beherztes und konsequentes Handeln, meint enomyc-Autor Dr. Stefan Frings. Denn häufig braucht es einen hohen Leidensdruck, bis die Beteiligten bereit sind, den Tatsachen ungeschönt ins Auge zu sehen und heiligen Kühen gut überlegt, aber konsequent ein Ende zu bereiten.

Dr. Stefan Frings

War die Krise früher die Ausnahme, ist sie im Zuge von Pandemie und Kriegen zum Dauerzustand geworden. Auch in den Unternehmen hat sie derzeit wieder Konjunktur. enomyc-Gründer und Managing Partner Martin Hammer hat weit mehr als tausend Unternehmen in der Krise erlebt – und viele erfolgreich herausgeführt. Ein Gespräch über Krisenursachen, -symptome und die Tarragona-Strategie, die nicht nur in der Medizin ein bewährtes Konzept ist.

Anette von Löwenstern

Dass sich die Krise erst jetzt, knapp drei Jahre nach Ausbruch der Pandemie, in Bilanz, GuV und Cashflow der Unternehmen bemerkbar macht, ist auch auf die nach wie vor gestörten Lieferketten zurückzuführen. Materialknappheit und fehlende oder immer teurere Transportkapazitäten vor allem aus Asien beeinträchtigen den Zufluss von Produkten und Teilen. Um in dieser Situation eine verlässliche Warenversorgung sicherzustellen, haben viele Unternehmen große Sicherheitsbestände aufgebaut. Auch das bindet ordentlich Liquidität.

Dr. Stefan Frings

Transformation & Restructuring

Distressed M&A: Darauf kommt es an

Philippe Piscol, Managing Partner bei enomyc, treibt den Bereich Distressed M&A seit acht Jahren mit großer Energie erfolgreich voran. Womit rechnet er nun: Werden die Insolvenzen weiter steigen? Wird die Komplexität der Fälle zunehmen? Lohnt es sich, jetzt zu investieren? Im Interview geht es auch um die beteiligten Hauptakteure im Distressed M&A: Wie erreicht man einen reibungslosen Verkaufsprozess? Worauf kommt es im Netzwerk an und was reizt ihn persönlich an Distressed M&A?

Despina Borelidis

Uwe Köstens, Gründungspartner von enomyc

Bereits im 28. Monat hat die Weltwirtschaft mit den pandemischen Folgen zu kämpfen. Und nun wächst der Krisenberg aus Lieferkettenstopps, Material- und Personalknappheit weiter: Es drohen hohe Energie- und Materialkosten. Zusätzlich sind Cyber-Attacken zur nächsten großen Herausforderungen avanciert. “Ein toxischer Cocktail”, fasst Uwe Köstens, Gründungspartner von enomyc, die Situation zusammen. Krise ist sein Geschäft: Seit über 22 Jahren berät er in Mittelstandsfragen. Dabei kennt er die Auswirkungen von Krisen auf die Weltwirtschaft gut. Aber was macht die aktuelle Situation so einmalig? Wofür genau schärft sie den Blick insbesondere? Und wie können Unternehmen sanfter landen in der neuen Realität, die "Krise" heißt? Ein Interview.

Despina Borelidis