Die Bauwirtschaft ist seit Jahren in der Krise. Mittelständische Unternehmen trifft es derzeit besonders hart, denn anders als Konzerne sind sie auf Fremdkapital angewiesen – und in Zeiten steigender Zinsen dadurch schnell in ihrer Existenz bedroht. Wer nachfinanzieren muss, braucht daher einen gut durchdachten Plan. Immobilienexperte Jan-Eike Ratjen erklärt im Interview, wie Banken und Finanzierer erkennen, welche Projekte tragfähig sind und warum ein unabhängiger Sparringspartner gerade in kritischen Phasen so wichtig ist.
Wahrheit und Klarheit ist der Weg zum Erfolg.
Uwe Köstens
Gründer und Managing Partner
Uwe Köstens zählt zu den erfahrensten und erfolgreichsten Restrukturierern von Unternehmen in Deutschland. Seit der Gründung von enomyc im Jahr 2003 zusammen mit Martin Hammer ist er als wegweisender, geschäftsführender Gesellschafter tätig.
Vita
Mit einer Erfolgsbilanz von über 600 Restrukturierungsprojekten kann Uwe Köstens namhafte mittelständische Unternehmen und Konzerne im In- und Ausland zu seinen treuen Kunden zählen. Seine besondere Qualifikation liegt vor allem in der Reorganisation und Sanierung von Unternehmen. Ziel ist es vor allem, die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.
Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Philipps-Universität in Marburg und langjähriger Tätigkeit für verschiedene namhafte deutsche Kreditinstitute gründete er zusammen mit Martin Hammer die Unternehmensberatung enomyc im Jahr 2003.
Erfolge und Awards
TOP 100 Award I Auszeichnung als innovativster Mittelständler Deutschlands
11-Mal in Folge Beste Unternehmensberater I Wirtschaftsmagazin brand eins
7-Mal in Folge Beste Berater für den Mittelstand I TOP CONSULTANT, Medienpartner Manager Magazin
Best of Consulting Award 2020 I Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche
FAIR COMPANY 2024 I Handelsblatt und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE)
GERMAN BRAND AWARD 2020 I Rat für Formgebung und das German Brand Institute
Aktuelle Insights
Transformation & Restructuring
Der Markt verlangt nach einer neuen Kategorie von Beratung
Anfang Mai hat enomyc die Partnerschaft mit Ufenau Capital Partners bekanntgegeben. Das Ziel: der Aufbau einer führenden Beratungsplattform für Transformation und Restrukturierung – zunächst im deutschsprachigen Raum, perspektivisch mit internationaler Reichweite. Im Interview erläutert Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, warum der Markt jetzt nach neuen Beratungsmodellen verlangt, welche Rolle Ufenau in der nächsten Entwicklungsphase spielt und wie enomyc Wachstum, Unternehmertum und Plattformfähigkeit verbindet.
Transformation & Restructuring
Produktionsnetzwerk optimieren: Wann welche Eingriffe sinnvoll sind
Das Produktionsnetzwerk der meisten mittelständischen Unternehmen ist historisch gewachsen. Was vor Jahren sinnvoll und effizient gewesen sein mag, erfüllt in Zeiten volatiler Nachfrage, schwankender Kundenabrufe und kurzer Produktlebenszyklen oft nicht mehr seinen Zweck. Läuft beispielsweise ein Werk am Limit, während andere nicht ausgelastet sind, sollten in der Führungsetage die Alarmglocken schrillen. Christian Zeller und Max Stehr erklären, was Unternehmen dann tun können, wann welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie der Produktionsfootprint zum Wettbewerbsfaktor wird.
Transformation & Restructuring
IDW S 6: Vom Gutachten zur strategischen Steuerungsarchitektur
Viele Unternehmer begegnen dem Begriff IDW S 6 zum ersten Mal im Austausch mit Banken oder Finanzierungspartnern. Häufig entsteht dann der Eindruck, es handele sich um ein formales Gutachten oder eine regulatorische Pflichtübung für Unternehmen in der Krise. Tatsächlich kann ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 jedoch deutlich mehr leisten: Klug aufgesetzt und umgesetzt, schafft es Klarheit in der Unternehmensführung, stärkt das Vertrauen von Finanzierungspartnern und legt damit die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.
Transformation & Restructuring
Konsequent und ganzheitlich restrukturieren: Wenn nicht jetzt, wann dann?
Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten durch die schwierige konjunkturelle Lage, die spezielle strukturelle Situation in Deutschland sowie durch die Folgen von Corona in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Stark gestiegene Kapitalkosten, eine ausgeprägte Risikoaversion auf Seiten der Finanzierer sowie Tilgungsverpflichtungen aus der Pandemie-Zeit verschärfen die Situation zusätzlich. Gerade solche multiplen Krisen sind der perfekte Zeitpunkt für beherztes und konsequentes Handeln, meint enomyc-Autor Dr. Stefan Frings. Denn häufig braucht es einen hohen Leidensdruck, bis die Beteiligten bereit sind, den Tatsachen ungeschönt ins Auge zu sehen und heiligen Kühen gut überlegt, aber konsequent ein Ende zu bereiten.
Real Estate
Über das richtige Mindset und den Mut zur Wahrheit: Wie die Real Estate-Branche aus der Krise kommt
Der Immobiliensektor erlebt derzeit eine der schwersten Krisen seiner Geschichte. Die Zahl der Baugenehmigungen ist um ein Viertel, das Transaktionsvolumen ist um mehr als 70 Prozent eingebrochen. Kurzfristig rechnet kaum jemand mit einer echten Erholung. Was können Unternehmen jetzt tun, um sich dem Abwärtssog der Branche zu entziehen? Darüber sprach Christian Kuhs, Gründer und Business Development Nordantech, mit enomyc-Gründer und Managing Partner Uwe Köstens sowie dem enomyc-Partner und Immobilienexperten Matias Otto im #SHIFTHAPPENS Podcast von Nordantech. Hier Auszüge aus dem Gespräch.
Transformation & Restructuring
Unternehmen in der Krise: Hit it hard and hit it early
War die Krise früher die Ausnahme, ist sie im Zuge von Pandemie und Kriegen zum Dauerzustand geworden. Auch in den Unternehmen hat sie derzeit wieder Konjunktur. enomyc-Gründer und Managing Partner Martin Hammer hat weit mehr als tausend Unternehmen in der Krise erlebt – und viele erfolgreich herausgeführt. Ein Gespräch über Krisenursachen, -symptome und die Tarragona-Strategie, die nicht nur in der Medizin ein bewährtes Konzept ist.
Nach einem beispiellosen Boom steht die Immobilienwirtschaft vor der wahrscheinlich größten Herausforderung ihrer Geschichte. Insbesondere die Projektentwickler trifft es hart. Seit Monaten beherrschen Nachrichten über klamme Unternehmen die Schlagzeilen, mehrere Branchengrößen haben bereits Insolvenz angemeldet. Steigende Baukosten, Lieferengpässe und der geradezu sprunghafte Zinsanstieg vor dem zuvor historisch niedrigen Niveau haben ihre Kalkulationen wie Kartenhäuser in sich zusammenstürzen lassen. enomyc-Autorin und Distressed Real Estate-Expertin Janina Elisa Buchholz erklärt, wie es dazu kam, welche Handlungsoptionen den Unternehmen jetzt bleiben und wem die Krise auch Chancen bietet.
Die Bauwirtschaft ist seit Jahren in der Krise. Mittelständische Unternehmen trifft es derzeit besonders hart, denn anders als Konzerne sind sie auf Fremdkapital angewiesen – und in Zeiten steigender Zinsen dadurch schnell in ihrer Existenz bedroht. Wer nachfinanzieren muss, braucht daher einen gut durchdachten Plan. Immobilienexperte Jan-Eike Ratjen erklärt im Interview, wie Banken und Finanzierer erkennen, welche Projekte tragfähig sind und warum ein unabhängiger Sparringspartner gerade in kritischen Phasen so wichtig ist.
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Das Produktionsnetzwerk der meisten mittelständischen Unternehmen ist historisch gewachsen. Was vor Jahren sinnvoll und effizient gewesen sein mag, erfüllt in Zeiten volatiler Nachfrage, schwankender Kundenabrufe und kurzer Produktlebenszyklen oft nicht mehr seinen Zweck. Läuft beispielsweise ein Werk am Limit, während andere nicht ausgelastet sind, sollten in der Führungsetage die Alarmglocken schrillen. Christian Zeller und Max Stehr erklären, was Unternehmen dann tun können, wann welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie der Produktionsfootprint zum Wettbewerbsfaktor wird.
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Viele Unternehmer begegnen dem Begriff IDW S 6 zum ersten Mal im Austausch mit Banken oder Finanzierungspartnern. Häufig entsteht dann der Eindruck, es handele sich um ein formales Gutachten oder eine regulatorische Pflichtübung für Unternehmen in der Krise. Tatsächlich kann ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 jedoch deutlich mehr leisten: Klug aufgesetzt und umgesetzt, schafft es Klarheit in der Unternehmensführung, stärkt das Vertrauen von Finanzierungspartnern und legt damit die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.
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Konsequent und ganzheitlich restrukturieren: Wenn nicht jetzt, wann dann?
Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten durch die schwierige konjunkturelle Lage, die spezielle strukturelle Situation in Deutschland sowie durch die Folgen von Corona in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Stark gestiegene Kapitalkosten, eine ausgeprägte Risikoaversion auf Seiten der Finanzierer sowie Tilgungsverpflichtungen aus der Pandemie-Zeit verschärfen die Situation zusätzlich. Gerade solche multiplen Krisen sind der perfekte Zeitpunkt für beherztes und konsequentes Handeln, meint enomyc-Autor Dr. Stefan Frings. Denn häufig braucht es einen hohen Leidensdruck, bis die Beteiligten bereit sind, den Tatsachen ungeschönt ins Auge zu sehen und heiligen Kühen gut überlegt, aber konsequent ein Ende zu bereiten.
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Über das richtige Mindset und den Mut zur Wahrheit: Wie die Real Estate-Branche aus der Krise kommt
Der Immobiliensektor erlebt derzeit eine der schwersten Krisen seiner Geschichte. Die Zahl der Baugenehmigungen ist um ein Viertel, das Transaktionsvolumen ist um mehr als 70 Prozent eingebrochen. Kurzfristig rechnet kaum jemand mit einer echten Erholung. Was können Unternehmen jetzt tun, um sich dem Abwärtssog der Branche zu entziehen? Darüber sprach Christian Kuhs, Gründer und Business Development Nordantech, mit enomyc-Gründer und Managing Partner Uwe Köstens sowie dem enomyc-Partner und Immobilienexperten Matias Otto im #SHIFTHAPPENS Podcast von Nordantech. Hier Auszüge aus dem Gespräch.
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War die Krise früher die Ausnahme, ist sie im Zuge von Pandemie und Kriegen zum Dauerzustand geworden. Auch in den Unternehmen hat sie derzeit wieder Konjunktur. enomyc-Gründer und Managing Partner Martin Hammer hat weit mehr als tausend Unternehmen in der Krise erlebt – und viele erfolgreich herausgeführt. Ein Gespräch über Krisenursachen, -symptome und die Tarragona-Strategie, die nicht nur in der Medizin ein bewährtes Konzept ist.
Nach einem beispiellosen Boom steht die Immobilienwirtschaft vor der wahrscheinlich größten Herausforderung ihrer Geschichte. Insbesondere die Projektentwickler trifft es hart. Seit Monaten beherrschen Nachrichten über klamme Unternehmen die Schlagzeilen, mehrere Branchengrößen haben bereits Insolvenz angemeldet. Steigende Baukosten, Lieferengpässe und der geradezu sprunghafte Zinsanstieg vor dem zuvor historisch niedrigen Niveau haben ihre Kalkulationen wie Kartenhäuser in sich zusammenstürzen lassen. enomyc-Autorin und Distressed Real Estate-Expertin Janina Elisa Buchholz erklärt, wie es dazu kam, welche Handlungsoptionen den Unternehmen jetzt bleiben und wem die Krise auch Chancen bietet.
Die Bauwirtschaft ist seit Jahren in der Krise. Mittelständische Unternehmen trifft es derzeit besonders hart, denn anders als Konzerne sind sie auf Fremdkapital angewiesen – und in Zeiten steigender Zinsen dadurch schnell in ihrer Existenz bedroht. Wer nachfinanzieren muss, braucht daher einen gut durchdachten Plan. Immobilienexperte Jan-Eike Ratjen erklärt im Interview, wie Banken und Finanzierer erkennen, welche Projekte tragfähig sind und warum ein unabhängiger Sparringspartner gerade in kritischen Phasen so wichtig ist.
Transformation & Restructuring
Der Markt verlangt nach einer neuen Kategorie von Beratung
Anfang Mai hat enomyc die Partnerschaft mit Ufenau Capital Partners bekanntgegeben. Das Ziel: der Aufbau einer führenden Beratungsplattform für Transformation und Restrukturierung – zunächst im deutschsprachigen Raum, perspektivisch mit internationaler Reichweite. Im Interview erläutert Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, warum der Markt jetzt nach neuen Beratungsmodellen verlangt, welche Rolle Ufenau in der nächsten Entwicklungsphase spielt und wie enomyc Wachstum, Unternehmertum und Plattformfähigkeit verbindet.
Transformation & Restructuring
Produktionsnetzwerk optimieren: Wann welche Eingriffe sinnvoll sind
Das Produktionsnetzwerk der meisten mittelständischen Unternehmen ist historisch gewachsen. Was vor Jahren sinnvoll und effizient gewesen sein mag, erfüllt in Zeiten volatiler Nachfrage, schwankender Kundenabrufe und kurzer Produktlebenszyklen oft nicht mehr seinen Zweck. Läuft beispielsweise ein Werk am Limit, während andere nicht ausgelastet sind, sollten in der Führungsetage die Alarmglocken schrillen. Christian Zeller und Max Stehr erklären, was Unternehmen dann tun können, wann welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie der Produktionsfootprint zum Wettbewerbsfaktor wird.
Transformation & Restructuring
IDW S 6: Vom Gutachten zur strategischen Steuerungsarchitektur
Viele Unternehmer begegnen dem Begriff IDW S 6 zum ersten Mal im Austausch mit Banken oder Finanzierungspartnern. Häufig entsteht dann der Eindruck, es handele sich um ein formales Gutachten oder eine regulatorische Pflichtübung für Unternehmen in der Krise. Tatsächlich kann ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 jedoch deutlich mehr leisten: Klug aufgesetzt und umgesetzt, schafft es Klarheit in der Unternehmensführung, stärkt das Vertrauen von Finanzierungspartnern und legt damit die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.
Transformation & Restructuring
Konsequent und ganzheitlich restrukturieren: Wenn nicht jetzt, wann dann?
Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten durch die schwierige konjunkturelle Lage, die spezielle strukturelle Situation in Deutschland sowie durch die Folgen von Corona in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Stark gestiegene Kapitalkosten, eine ausgeprägte Risikoaversion auf Seiten der Finanzierer sowie Tilgungsverpflichtungen aus der Pandemie-Zeit verschärfen die Situation zusätzlich. Gerade solche multiplen Krisen sind der perfekte Zeitpunkt für beherztes und konsequentes Handeln, meint enomyc-Autor Dr. Stefan Frings. Denn häufig braucht es einen hohen Leidensdruck, bis die Beteiligten bereit sind, den Tatsachen ungeschönt ins Auge zu sehen und heiligen Kühen gut überlegt, aber konsequent ein Ende zu bereiten.
Real Estate
Über das richtige Mindset und den Mut zur Wahrheit: Wie die Real Estate-Branche aus der Krise kommt
Der Immobiliensektor erlebt derzeit eine der schwersten Krisen seiner Geschichte. Die Zahl der Baugenehmigungen ist um ein Viertel, das Transaktionsvolumen ist um mehr als 70 Prozent eingebrochen. Kurzfristig rechnet kaum jemand mit einer echten Erholung. Was können Unternehmen jetzt tun, um sich dem Abwärtssog der Branche zu entziehen? Darüber sprach Christian Kuhs, Gründer und Business Development Nordantech, mit enomyc-Gründer und Managing Partner Uwe Köstens sowie dem enomyc-Partner und Immobilienexperten Matias Otto im #SHIFTHAPPENS Podcast von Nordantech. Hier Auszüge aus dem Gespräch.
Transformation & Restructuring
Unternehmen in der Krise: Hit it hard and hit it early
War die Krise früher die Ausnahme, ist sie im Zuge von Pandemie und Kriegen zum Dauerzustand geworden. Auch in den Unternehmen hat sie derzeit wieder Konjunktur. enomyc-Gründer und Managing Partner Martin Hammer hat weit mehr als tausend Unternehmen in der Krise erlebt – und viele erfolgreich herausgeführt. Ein Gespräch über Krisenursachen, -symptome und die Tarragona-Strategie, die nicht nur in der Medizin ein bewährtes Konzept ist.
Nach einem beispiellosen Boom steht die Immobilienwirtschaft vor der wahrscheinlich größten Herausforderung ihrer Geschichte. Insbesondere die Projektentwickler trifft es hart. Seit Monaten beherrschen Nachrichten über klamme Unternehmen die Schlagzeilen, mehrere Branchengrößen haben bereits Insolvenz angemeldet. Steigende Baukosten, Lieferengpässe und der geradezu sprunghafte Zinsanstieg vor dem zuvor historisch niedrigen Niveau haben ihre Kalkulationen wie Kartenhäuser in sich zusammenstürzen lassen. enomyc-Autorin und Distressed Real Estate-Expertin Janina Elisa Buchholz erklärt, wie es dazu kam, welche Handlungsoptionen den Unternehmen jetzt bleiben und wem die Krise auch Chancen bietet.
Transformation & Restructuring
Knapp bei Kasse? Der Drei-Punkte-Plan gegen Liquiditätsprobleme
Dass sich die Krise erst jetzt, knapp drei Jahre nach Ausbruch der Pandemie, in Bilanz, GuV und Cashflow der Unternehmen bemerkbar macht, ist auch auf die nach wie vor gestörten Lieferketten zurückzuführen. Materialknappheit und fehlende oder immer teurere Transportkapazitäten vor allem aus Asien beeinträchtigen den Zufluss von Produkten und Teilen. Um in dieser Situation eine verlässliche Warenversorgung sicherzustellen, haben viele Unternehmen große Sicherheitsbestände aufgebaut. Auch das bindet ordentlich Liquidität.
Transformation & Restructuring
Distressed M&A: Darauf kommt es an
Philippe Piscol, Managing Partner bei enomyc, treibt den Bereich Distressed M&A seit acht Jahren mit großer Energie erfolgreich voran. Womit rechnet er nun: Werden die Insolvenzen weiter steigen? Wird die Komplexität der Fälle zunehmen? Lohnt es sich, jetzt zu investieren? Im Interview geht es auch um die beteiligten Hauptakteure im Distressed M&A: Wie erreicht man einen reibungslosen Verkaufsprozess? Worauf kommt es im Netzwerk an und was reizt ihn persönlich an Distressed M&A?
Transformation & Restructuring
Sanfte Landung statt freier Fall: Eine Reißleine aus Zahlen, Daten und Fakten
Bereits im 28. Monat hat die Weltwirtschaft mit den pandemischen Folgen zu kämpfen. Und nun wächst der Krisenberg aus Lieferkettenstopps, Material- und Personalknappheit weiter: Es drohen hohe Energie- und Materialkosten. Zusätzlich sind Cyber-Attacken zur nächsten großen Herausforderungen avanciert. “Ein toxischer Cocktail”, fasst Uwe Köstens, Gründungspartner von enomyc, die Situation zusammen. Krise ist sein Geschäft: Seit über 22 Jahren berät er in Mittelstandsfragen. Dabei kennt er die Auswirkungen von Krisen auf die Weltwirtschaft gut. Aber was macht die aktuelle Situation so einmalig? Wofür genau schärft sie den Blick insbesondere? Und wie können Unternehmen sanfter landen in der neuen Realität, die "Krise" heißt? Ein Interview.
Transformation & Restructuring
Wie viele Emotionen verträgt Business Consultancy?
Die Gesichter und Geschichten unserer Beraterpersönlichkeiten sind vielfältig. Kaum ein Karriereweg, der sie zu enomyc führte, gleicht dem anderen. Wir haben zwei von ihnen interviewt: Felix Dosch, Wirtschaftsingenieur und Senior Consultant – er ist 26 Jahre alt, hat bereits in Australien gelebt, in den USA gearbeitet und in Taiwan studiert – und Reiner Winkelbauer, Diplom-Wirtschaftsmathematiker und Partner: Seinen Master of Science machte der 55-Jährige schon 1990 in Syracuse, N.Y. – bevor er für viele Jahre als CFO und Geschäftsführer Verantwortung für bis zu 600 Mitarbeiter:innen und 70 Mio. € Umsatz übernahm. Im Interview erfahren erfahren Sie mehr über die wichtigsten Learnings, über Ratschläge, auf die sie nicht gehört haben und von Erkenntnissen, die sie mit angehenden Talenten teilen möchten.