16. Sanierungskonferenz Heidelberg

Ralf Ehret spricht zusammen mit weiteren Experten zum Thema „Mittelstand am Limit – mit welchen Ansätzen finden Unternehmen zu neuer Stärke und frischer Liquidität?“

Anmelden

Veranstaltungsdetails

Freitag, 18.09.2026
14:00 - 14:40 Uhr
SRH University Heidelberg | Ludwig-Guttmann-Str. 6 | 69123 Heidelberg

Die 16. Sanierungskonferenz an der SRH University Heidelberg bringt Entscheider und Experten aus Restrukturierung, Sanierung und Finanzierung zusammen. Praxisorientierte Vorträge, Workshops und Diskussionen greifen aktuelle Entwicklungen der Branche auf und bieten Raum für den fachlichen und persönlichen Austausch.

Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory bei enomyc, begleitet die Konferenz als Mitorganisator und bringt seine Finanzierungsexpertise in einer Paneldiskussion mit ein. Unter dem Titel „Mittelstand am Limit – mit welchen Ansätzen finden Unternehmen zu neuer Stärke und frischer Liquidität?“ diskutiert Ralf Ehret gemeinsam mit Michael Borke, CRO der MPower Franke GmbH, Harald Kram, Mitglied der Geschäftsleitung der Helbig Business Advisors GmbH und Heiner Mittag, Leiter Vertrieb der Maturus Finance GmbH (Moderator), wie Unternehmen unter herausfordernden Rahmenbedingungen ihre finanzielle und operative Handlungsfähigkeit zurückgewinnen können.

Das erwartet Sie

  • Praxisorientierte Vorträge und Workshops

  • Networking: Unsere Veranstaltung bietet hervorragende Möglichkeiten, sich mit anderen Akteuren aus der Branche zu vernetzen

  • Verpflegung vor Ort: Ein tolles Catering wartet auf Sie

  • Ein großer Ausstellerbereich

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Austausch.

Mehr zum Programm

Ihr Experte vor Ort

Ralf Ehret – Partner & Head of Debt Advisory

Ralf Ehret verfügt als Finanzexperte über langjähriges und fundiertes Wissen in der Unternehmensfinanzierung, Strukturierung und Verhandlung von komplexen Sanierungsfinanzierungen sowie kompletten Neuordnungen von Passivseiten in anspruchsvolle Krisensituationen. Seit Juli 2023 entwickelt und verantwortet er als Partner bei enomyc die Business Unit Debt Advisory.

Mehr erfahren

enomyc Insights

Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, im Business-Portrait zum Interview über die neue Beratungsplattform für Restrukturierung und Transformation im gehobenen Mittelstand.

Anfang Mai hat enomyc die Partnerschaft mit Ufenau Capital Partners bekanntgegeben. Das Ziel: der Aufbau einer führenden Beratungsplattform für Transformation und Restrukturierung – zunächst im deutschsprachigen Raum, perspektivisch mit internationaler Reichweite. Im Interview erläutert Julia Hammer, Geschäftsführerin der enomyc Gruppenholding, warum der Markt jetzt nach neuen Beratungsmodellen verlangt, welche Rolle Ufenau in der nächsten Entwicklungsphase spielt und wie enomyc Wachstum, Unternehmertum und Plattformfähigkeit verbindet.

Anette von Löwenstern

Industrieroboterarm vor neutralem Hintergrund als Symbol für Automatisierung, Standorteffizienz und Produktionsnetzwerk-Optimierung.

Das Produktionsnetzwerk der meisten mittelständischen Unternehmen ist historisch gewachsen. Was vor Jahren sinnvoll und effizient gewesen sein mag, erfüllt in Zeiten volatiler Nachfrage, schwankender Kundenabrufe und kurzer Produktlebenszyklen oft nicht mehr seinen Zweck. Läuft beispielsweise ein Werk am Limit, während andere nicht ausgelastet sind, sollten in der Führungsetage die Alarmglocken schrillen. Christian Zeller und Max Stehr erklären, was Unternehmen dann tun können, wann welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie der Produktionsfootprint zum Wettbewerbsfaktor wird.

Christian Zeller, Max Stehr

Zwei Metallkugeln im Gleichgewicht auf einer Wippe als Symbol für Stabilisierung, Tragfähigkeit und finanzielle Balance

Viele Unternehmer begegnen dem Begriff IDW S 6 zum ersten Mal im Austausch mit Banken oder Finanzierungspartnern. Häufig entsteht dann der Eindruck, es handele sich um ein formales Gutachten oder eine regulatorische Pflichtübung für Unternehmen in der Krise. Tatsächlich kann ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 jedoch deutlich mehr leisten: Klug aufgesetzt und umgesetzt, schafft es Klarheit in der Unternehmensführung, stärkt das Vertrauen von Finanzierungspartnern und legt damit die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.

Dr. Stefan Frings, Tom Hammer

Symbolbild für strukturierte Unternehmensentscheidungen und Steuerung im Kontext des IDW S 16

Mit dem final veröffentlichten IDW S 16 liegt erstmals ein konkretisierter Referenzrahmen vor, der die gesetzliche Pflicht zur Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG operationalisiert. Der IDW S 16 schafft dabei keinen neuen rechtlichen Rahmen, sondern präzisiert, wie Unternehmen die bislang oft abstrakten Anforderungen an Krisenfrüherkennung, Planung und Risikosteuerung sachgerecht erfüllen können. enomyc-Partner und Finanzexperte Jonas Keppler ordnet ein, was der Standard in der Praxis bedeutet – und welche Konsequenzen sich für unternehmerische Entscheidungen ergeben.

Jonas Keppler, Jannis Krüger

Jonas Keppler, Partner und Head of Team Finance bei enomyc, im Porträt – Experte für Finanzstrategie und Transformationsberatung.

Vom Controlling einer renommierten Landesbank in ein international operierendes Mittelstandsunternehmen zur Unternehmensberatung: Jonas Keppler hat schon auf vielen Stühlen gesessen. Was alle Stationen eint: seine Leidenschaft für Zahlen. Welcher Sanierungsfall ist aus seiner Sicht der spannendste aller Zeiten? Wie können Kaufmännische Leitung und Controlling zum Einsatz von KI überzeugt werden? Und mit welchen Leitfragen inspiriert er mittelständische Unternehmen, groß zu denken? Ein Gespräch mit Jonas Keppler – über Zahlen, Wirkung und Perspektive.

Despina Borelidis

Durch die Hintertür ins Eigenkapital mit Loan-to-own

Im Zusammenhang mit Restrukturierungen ist immer öfter von sogenannten Loan-to-own-Transaktionen die Rede. Bei dem ursprünglich aus den USA stammenden Modell kaufen insbesondere Finanzinvestoren gezielt Forderungen gegen Schuldnerunternehmen auf, um diese in vorinsolvenzlichen Sanierungsverhandlungen oder im Rahmen eines Insolvenzverfahrens zu übernehmen. enomyc-Autor Alexander Neumann erklärt, welche Rolle das Instrument auf dem deutschen Markt spielt, welche Vorteile solche Transaktionen für Banken und Investoren – und gegebenenfalls die betroffenen Unternehmer – haben und was dabei zu beachten ist.

Alexander Neumann

Konsequent und ganzheitlich restrukturieren mit Dr. Stefan Frings

Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten durch die schwierige konjunkturelle Lage, die spezielle strukturelle Situation in Deutschland sowie durch die Folgen von Corona in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Stark gestiegene Kapitalkosten, eine ausgeprägte Risikoaversion auf Seiten der Finanzierer sowie Tilgungsverpflichtungen aus der Pandemie-Zeit verschärfen die Situation zusätzlich. Gerade solche multiplen Krisen sind der perfekte Zeitpunkt für beherztes und konsequentes Handeln, meint enomyc-Autor Dr. Stefan Frings. Denn häufig braucht es einen hohen Leidensdruck, bis die Beteiligten bereit sind, den Tatsachen ungeschönt ins Auge zu sehen und heiligen Kühen gut überlegt, aber konsequent ein Ende zu bereiten.

Dr. Stefan Frings

War die Krise früher die Ausnahme, ist sie im Zuge von Pandemie und Kriegen zum Dauerzustand geworden. Auch in den Unternehmen hat sie derzeit wieder Konjunktur. enomyc-Gründer und Managing Partner Martin Hammer hat weit mehr als tausend Unternehmen in der Krise erlebt – und viele erfolgreich herausgeführt. Ein Gespräch über Krisenursachen, -symptome und die Tarragona-Strategie, die nicht nur in der Medizin ein bewährtes Konzept ist.

Anette von Löwenstern