Finanzierungsstrategie und Strukturierung

Individuelle Kapitalstrategien für nachhaltiges Wachstum

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Eine robuste Kapitalstrategie beginnt auf der Passivseite. Wir durchleuchten Ihre Finanzierungsarchitektur bis in jede Covenant-Klausel, stufen Risiken nach Basel-III-Logik und modellieren mehrere Zielkapitalstrukturen – vom Eigenkapital-Boost bis zum Mezzanine-Layer. Mithilfe von Sensitivitäts­analysen simulieren wir die Effekte auf Rating, Zinslast und Wachstumspotenzial. Auf Basis der IDW-S 6-Standards leiten wir konkrete Hebel ab – Working-Capital-Optimierung, Besicherungslogik, Covenants 2.0. Anschließend orchestrieren wir einen strukturierten Marktprozess, führen Term-Sheet-Verhandlungen mit Banken, Debt-Funds und Versicherern und verankern die neue Finanzierungslogik in Ihrem Reporting- und KPI-System. Ergebnis: höhere Liquidität, längere Laufzeiten, mehr strategischer Spielraum. Unsere Methode baut auf drei Jahrzehnten Bank-, Deal- und Restrukturierungs­erfahrung und steht für messbare Resultate statt Buzzwords.

Aktuelle Perspektiven zu Finanzierung und Kapitalstruktur

Ralf Ehret, Partner Debt Advisory bei enomyc

Kaum jemand erlebt Menschen und Unternehmen so im Ausnahmezustand, wie Sanierer und Restrukturierer. In Unternehmenskrisen zeigen sich oft die Abgründe, Schicksale und Charaktere aller Beteiligten. Der Finanzexperte Ralf Ehret könnte Bücher darüber schreiben. In den letzten 30 Jahren hat er Hunderten von Unternehmer:innen geholfen, wieder auf Kurs zu kommen. Seine Laufbahn begann im Bankwesen der frühen 1980er-Jahre. Später leitete er 14 Jahre lang die Großkunden-Sanierung bei der Hypovereinsbank in München und London. Seit Juli ist Ehret Partner und Head of Debt Advisory bei enomyc. Wofür er brennt, sind wohl kaum nur Zahlen: Es sind ganze Spannungsfelder. Klar, diese zwischen akuten Unternehmenskrisen und Stakeholder-Konflikten, Finanzrecht und operativer Restrukturierung. Viel mehr noch interessieren ihn aber die Spannungsfelder zwischen Chaos, Verzweiflung und Aufbruch. Warum? Was macht gute Debt Advisors aus? Und wie geht das überhaupt – wenn man mit dem Rücken zur Wand steht – ein “Growth Mindset” zu entwickeln, von dem er so gerne spricht? Ein Gespräch über Probleme als folgerichtige Lebensaufgaben und Chancen fürs persönliche Wachstum.

Despina Borelidis

In einer Unternehmenskrise verändert sich vieles: auch die Beziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Finanzierern. Interne regulatorische Anforderungen führen zu veränderten Engagement-Strategien der Kreditgeber und zu neuen Ansprechpartnern. Auch die Anforderungen an die Kommunikation nehmen in vielerlei Hinsicht zu. Wer das nicht erkennt, riskiert eine kommunikative Abwärtsspirale und damit Konsequenzen, die existenziell werden können. Warum ist die richtige Krisenkommunikation so entscheidend für eine gelingende Restrukturierung? Und wie funktioniert sie genau? Ralf Ehret, Partner enomyc und Head of Debt Advisory, geht auf fünf typische Fallstricke in der Kommunikation mit Finanzierungspartnern ein – und wie Sie sie vermeiden können.

Ralf Ehret, Despina Borelidis

Zwei Metallkugeln im Gleichgewicht auf einer Wippe als Symbol für Stabilisierung, Tragfähigkeit und finanzielle Balance

Viele Unternehmer begegnen dem Begriff IDW S 6 zum ersten Mal im Austausch mit Banken oder Finanzierungspartnern. Häufig entsteht dann der Eindruck, es handele sich um ein formales Gutachten oder eine regulatorische Pflichtübung für Unternehmen in der Krise. Tatsächlich kann ein Sanierungskonzept nach IDW S 6 jedoch deutlich mehr leisten: Klug aufgesetzt und umgesetzt, schafft es Klarheit in der Unternehmensführung, stärkt das Vertrauen von Finanzierungspartnern und legt damit die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.

Dr. Stefan Frings, Tom Hammer

Experteninterview mit Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory

Drohender Double Dip, pressierende Transformation, bremsende Banken: „Veraltete Finanzierungskonzepte helfen jetzt kaum weiter”,weiß Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory bei enomyc. Oft sind sie suboptimal, instabil, nicht auf die aktuellen Risiken oder den zukünftigen Bedarf des deutschen Mittelstands ausgelegt. Dass alternative Finanzierungsquellen jetzt boomen, wundert nicht. Aber was müssen Unternehmen jetzt antizipieren, um früh, ehrlich und clever zu handeln? Ein Blick auf Worst Cases und Traumszenarien eines Debt Advisors.

Despina Borelidis

Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory enomyc Frankfurt

Der Case StaRUG x Leoni AG schreibt Sanierungsgeschichte. Genauer liegt mit ihm ein Paradigmenwechsel vor. Laut Zusammenfassung des Restrukturierungsplans belief sich die Erlöserwartung für die Plan-betroffenen Aktionäre im nächstbesten Alternativszenario auf 0%. So etwas hat es noch nie gegeben. Wie wirkt sich der Fall seither auf die Restrukturierungspraxis aus? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Und welche Chancen oder Risiken hält StaRUG für GmbHs bereit? Darüber berichtet Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory.

Despina Borelidis

Zahlbar in 30 Tagen: Was KMU über die Zahlungsverzugsverordnung wissen sollten

Eine von vier Insolvenzen ist auf Zahlungsverzug zurückzuführen. Vor allem im Geschäftsverkehr zwischen großen Schuldnern und kleinen Gläubigern kommt es wegen langer Zahlungsziele immer wieder zu Problemen. Die Folge: Gerade KMU, die auf vorhersehbare Geldströme angewiesen sind, können ihre eigenen Lieferanten erst verspätet bezahlen, haben höhere Finanzierungskosten und weniger Spielraum für Investitionen. Mit einer Verordnung zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr will die Europäische Kommission für mehr Fairness sorgen. Außerdem will sie die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandskraft von mittelständischen Unternehmen erhöhen. Das klingt gut, hat aber auch seine Schattenseiten, so das Urteil von Marc Fahrig und Ralf Ehret. Die Experten erläutern, worauf sich Unternehmen jetzt einrichten sollten.

Marc Fahrig, Ralf Ehret

Unsere Experten für Finanzierung und Kapitalstruktur