Portrait von Marc Fahrig, Director und Head of Business Development & Sales bei enomyc

Marc Fahrig

Director, Head of Business Development & Sales

Aktuelle Insights

Zahlbar in 30 Tagen: Was KMU über die Zahlungsverzugsverordnung wissen sollten

Eine von vier Insolvenzen ist auf Zahlungsverzug zurückzuführen. Vor allem im Geschäftsverkehr zwischen großen Schuldnern und kleinen Gläubigern kommt es wegen langer Zahlungsziele immer wieder zu Problemen. Die Folge: Gerade KMU, die auf vorhersehbare Geldströme angewiesen sind, können ihre eigenen Lieferanten erst verspätet bezahlen, haben höhere Finanzierungskosten und weniger Spielraum für Investitionen. Mit einer Verordnung zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr will die Europäische Kommission für mehr Fairness sorgen. Außerdem will sie die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandskraft von mittelständischen Unternehmen erhöhen. Das klingt gut, hat aber auch seine Schattenseiten, so das Urteil von Marc Fahrig und Ralf Ehret. Die Experten erläutern, worauf sich Unternehmen jetzt einrichten sollten.

Marc Fahrig, Ralf Ehret

Die Internationale Möbel- und Einrichtungsmesse (imm) in Köln ist das jährliche Hochamt der Branche. Doch statt wie in den Vorjahren neben neuen Trends auch die eigenen Erfolge zu feiern, war von Partystimmung in der vergangenen Woche wenig zu spüren. Ganz im Gegenteil: Offiziellen Zahlen der Verbände zufolge ist der Umsatz der Möbelbauer und -händler im vergangenen Jahr um 5 bis 7 Prozent zurückgegangen, bei den Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel lag das Minus sogar bei fast 12 Prozent. Sechs von zehn Herstellern machen Kurzarbeit. Über die Ursachen der Krise, aktuelle Prioritäten und neue Chancen hat enomyc-Branchenexperte Marc Fahrig mit Jan Kurth, dem Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK) und Markus Meyer, dem Präsidenten des Handelsverbands Möbel und Küchen gesprochen . [1]

Marc Fahrig

Marc Fahrig zur Lage in der Möbelindustrie

Neue Küche, neues Bett, neuer Schreibtisch: Während der Pandemie, aber auch danach haben die Deutschen massiv in die eigenen vier Wände investiert. „My home is my castle“ hat auch durch den Homeoffice-Boom eine neue Bedeutung bekommen. Längst ging es beim Einrichten nicht mehr nur ums Wohnen, sondern auch um Tisch- und Stuhlhöhe oder eine optimale Beleuchtung für den heimischen Arbeitsplatz. Inzwischen ist die gute Stimmung verflogen. Im Interview erläutert Marc Fahrig, Branchen- und Handelsexperte bei enomyc, die Hintergründe für den Umschwung und erklärt, wie Handel und Industrie den Herausforderungen begegnen können.

Anette von Löwenstern