Insights & Perspektiven

Analysen, Ideen und Standpunkte für die strategische Agenda.

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Konsequent und ganzheitlich restrukturieren mit Dr. Stefan Frings

Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind in den vergangenen Monaten durch die schwierige konjunkturelle Lage, die spezielle strukturelle Situation in Deutschland sowie durch die Folgen von Corona in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Stark gestiegene Kapitalkosten, eine ausgeprägte Risikoaversion auf Seiten der Finanzierer sowie Tilgungsverpflichtungen aus der Pandemie-Zeit verschärfen die Situation zusätzlich. Gerade solche multiplen Krisen sind der perfekte Zeitpunkt für beherztes und konsequentes Handeln, meint enomyc-Autor Dr. Stefan Frings. Denn häufig braucht es einen hohen Leidensdruck, bis die Beteiligten bereit sind, den Tatsachen ungeschönt ins Auge zu sehen und heiligen Kühen gut überlegt, aber konsequent ein Ende zu bereiten.

Dr. Stefan Frings

Interview mit Marketing- und Vertriebsexperte Peter Klein

Die Obsession eines langen und gesunden Lebens beschert der Healthcare Branche Boom auf Boom. Vitamine, Supplements und Nootropika. Diätetische Lebensmittel für Muskelaufbau und Gewichtsreduktion. Pflanzliche Arzneimittel zur Prävention und Genesung: allesamt rezeptfrei und damit “Over The Counter” (OTC) in Apotheken und Drogerien erhältlich. Während einige Pharmahersteller hier sehr erfolgreich agieren, verpassen es andere, relevant zu werden oder es zu bleiben. Wo hapert’s? "Ich habe noch nie ein OTC-Unternehmen in der Krise erlebt, dem Pharma- oder Produktkompetenz gefehlt hat", sagt der Marketing- und Vertriebsexperte Peter Klein. "Den meisten fehlen digitales Know-How und digitale Marketing-Kompetenz." Klein ist Diplomkaufmann mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb. Er hat in Köln und Trier studiert und war unter anderem in der Geschäftsführung von Unternehmen der Konsumgüter- und Pharmabranche tätig. Heute begleitet er OTC-Produzenten als Consultant und Interim Manager. Was macht OTC-Produkte erst relevant? Warum sollten sich Pharmahersteller als kundenzentrierte Unternehmen verstehen? Und was verändert “Insta Health” in der OTC-Branche? Frische Insights und erprobte Handlungsempfehlungen – jetzt im Interview.

Despina Borelidis

Der Immobiliensektor erlebt derzeit eine der schwersten Krisen seiner Geschichte. Die Zahl der Baugenehmigungen ist um ein Viertel, das Transaktionsvolumen ist um mehr als 70 Prozent eingebrochen. Kurzfristig rechnet kaum jemand mit einer echten Erholung. Was können Unternehmen jetzt tun, um sich dem Abwärtssog der Branche zu entziehen? Darüber sprach Christian Kuhs, Gründer und Business Development Nordantech, mit enomyc-Gründer und Managing Partner Uwe Köstens sowie dem enomyc-Partner und Immobilienexperten Matias Otto im #SHIFTHAPPENS Podcast von Nordantech. Hier Auszüge aus dem Gespräch.

Anette von Löwenstern

Dr. Tim Bauer. Partner und Standortleiter enomyc Stuttgart

Welchen Effekt hat der Faktor Familie auf Veränderungsprozesse im Familienunternehmen? Dazu hat unser Partner Dr. Tim Bauer vor Jahren geforscht. 2012 promovierte er zum Thema "Innovationsprozesse in Familienunternehmen". Davor arbeitete er am Lehrstuhl für Familienunternehmen, beriet junge Gründer und untersuchte namhafte Familienunternehmen aus dem deutschen Mittelstand. Dass er heute Familienunternehmen in Transformationsprozessen berät, liegt nicht zuletzt auch daran, dass er selbst aus einer Unternehmerfamilie stammt und die Firma ein Jahrzehnt mit seinem Bruder leitete. Wie können Familienunternehmen dem aktuellen Transformationsdruck begegnen? Was sind ihre Pain Points? Und worauf kommt es zuletzt im Consulting von Familienunternehmen an? Hier kommen Insights aus der gelebten Unternehmer- und Beraterpraxis.

Despina Borelidis

Verlagerung, Rückverlagerung, Abwanderung und Neuaufbau: Die geographischen Züge international produzierender Unternehmen wirken wie ein Wimmelbild. Während BASF Anlagen im deutschen Stammwerk schließt und 10 Milliarden in den Bau einer Megafabrik vor der Küste Südchinas investiert, sucht Tesla Alternativen zu Produktionsstandorten in China und Taiwan. Stellantis will seine E-Auto-Produktion in China drosseln und Neura Robotics kehrt noch in diesem Jahr zurück – aus China ins deutsche Stammwerk. Die Gründe für Produktionsverlagerungen sind branchenabhängig, reichen von hohen Faktorkosten über geopolitische Risiken bis hin zur Vermeidung von Strafzöllen. Weg von Deutschland, hin nach – ja, wohin zieht es produzierende Unternehmen eigentlich? Werden Werksverlagerungen zunehmen? Und was sind die Dos and Don'ts im Verlagerungsprozess selbst? Ein Expertengespräch mit Christian Zeller und Thorsten Holl.

Despina Borelidis

War die Krise früher die Ausnahme, ist sie im Zuge von Pandemie und Kriegen zum Dauerzustand geworden. Auch in den Unternehmen hat sie derzeit wieder Konjunktur. enomyc-Gründer und Managing Partner Martin Hammer hat weit mehr als tausend Unternehmen in der Krise erlebt – und viele erfolgreich herausgeführt. Ein Gespräch über Krisenursachen, -symptome und die Tarragona-Strategie, die nicht nur in der Medizin ein bewährtes Konzept ist.

Anette von Löwenstern

Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory enomyc Frankfurt

Der Case StaRUG x Leoni AG schreibt Sanierungsgeschichte. Genauer liegt mit ihm ein Paradigmenwechsel vor. Laut Zusammenfassung des Restrukturierungsplans belief sich die Erlöserwartung für die Plan-betroffenen Aktionäre im nächstbesten Alternativszenario auf 0%. So etwas hat es noch nie gegeben. Wie wirkt sich der Fall seither auf die Restrukturierungspraxis aus? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Und welche Chancen oder Risiken hält StaRUG für GmbHs bereit? Darüber berichtet Ralf Ehret, Partner und Head of Debt Advisory.

Despina Borelidis

Strategische Sortimentsoptimierung

Mit ihren Tipps zum Ausmisten ist Marie Kondo zur weltweit gefeierten Ordnungsikone geworden. Ihre Bücher wurden in 27 Sprachen übersetzt. Aber nicht nur zuhause, auch im Unternehmen lohnt es sich, immer mal wieder „klar Schiff“ zu machen. So können Mittelständler regelmäßige Sortimentsoptimierungen dazu nutzen, ihre Marktposition spürbar zu verbessern. Zwar wurde aus seinem Namen – anders als bei Kondo (to kondo, engl. für ausmisten) – noch kein eigenes Verb abgeleitet, trotzdem kennt sich enomyc-Autor Jan Ulrik Holsten mit dem Großreinemachen in Unternehmen bestens aus. Im folgenden Beitrag verrät er einige seine Tipps.

Jan U. Holsten

Christian Zeller, Partner enomyc und Head of Operations

„Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln,” lehrte einst Konfuzius. “Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.“ Macht es sich China leicht? Und wird es für Deutschland bitter? Wie Wirtschaftspolitik und Mittelstand auf Chinas Wirtschaftskurs reagieren könnten: Darüber spricht Christian Zeller, Partner bei enomyc, im aktuellen Interview.

Despina Borelidis