Insights & Perspektiven

Analysen, Ideen und Standpunkte für die strategische Agenda.

Unsere neuesten Beiträge zu Ihren Themen

Entdecken Sie, wie unsere Expertinnen und Experten Entwicklungen einordnen und ihre Bedeutung für Strategie, Wachstum und Transformation beleuchten. Wählen Sie das Themengebiet, das Sie interessiert.

Schon vor Ausbruch der Corona-Krise sah sich der deutsche Möbelhandel mit gedämpften Konjunkturaussichten und eher rückläufigen Gesamtumsätzen konfrontiert. Im Februar 2019 – übrigens nach einer längeren Phase mit moderatem Wachstum – berichtete der Branchenfokus Möbel über den „ Abwärtstrend im Möbelmarkt “. Demnach verzeichnete der deutsche Möbelmarkt im Jahr 2018 ein Minus von 1,3 Prozent. Der Umsatz ging auf 19,9 Milliarden Euro zurück. Ein gutes Jahr später dann die Überraschung: 20,55 Milliarden Euro Umsatz bescherte 2019 dem Einrichtungsmarkt, so der Branchenfokus Möbel im März 2020. Noch im selben Monat zwang der Lockdown den stationären Handel zum Stillstand. Parallel schnellten aber die Online-Umsätze in die Höhe. Sind auch Sie Mitgestalterin oder Mitgestalter dieser Berg- und Talfahrt? Hat der Lockdown entgegen aller Prognosen auch Ihre Kauflaune geweckt? Vor allem online und mit Investitionen in die eigenen vier Wände? Dann werden Sie den 61% der Befragten aus der Umfrage der Oferista Group recht geben: Sie würden eher in neue Möbel investieren statt in den Urlaub. Küche, Büro und Garten haben Konjunktur – vor allem Sitzmöbel und Homeoffice-Lösungen. Für Jörg Balz, Partner bei enomyc in Berlin, Grund genug, sich eingehender mit den Hintergründen, den veränderten Verbrauchertrends und ihren Auswirkungen auf den Möbelmarkt der Zukunft zu befassen. Welche Entwicklungen werden die Möbelbranche nachhaltig prägen und welche Stellhebel gilt es jetzt zu bedienen?

Jörg Balz

Strategy & Corporate Performance

Das Service-Geschäft als Profitcenter

Während die Nachfrage an Gartenmöbeln steigt, winkt die Lufthansa mit der “Home-Coming-Garantie” und zeigt damit klar: Homogene Kundenbedürfnisse können gerade in Krisenzeiten ausgemacht und in intelligente und profitable Serviceleistungen überführt werden. Welcher Service hat Sie zuletzt begeistert und warum? Diese Frage haben wir auch Jan Ulrik Holsten, Partner bei enomyc, in unserer aktuellen Podcast-Folge gestellt. Er findet: „Gerade in Krisenzeiten, in denen die Kaufkraft sinkt, steigt der Anspruch an die „Customer Journey“. Marken und Unternehmen sollten jetzt verstärkt Services implementieren oder ihr bestehendes Service-Portfolio weiterentwickeln.” Wie kann das Service-Geschäft organisatorisch im Unternehmen verankert werden und welche Anforderungen ergeben sich daraus für den Service-Vertrieb?

Despina Borelidis

Herstellende Unternehmen können durch die Digitalisierung auch als Lösungsanbieter fungieren. RASTAL hat das mit seinem Smartglass®-Konzept bewiesen. Wie können Produkte erlebbar digitalisiert und Innovationen erfolgreich umgesetzt werden? Wir haben RASTALs geschäftsführenden Gesellschafter Raymond Sahm und den Strategieexperten Dr. Stefan Frings von enomyc zum Interview getroffen: Was gehörte dazu, um aus einer guten Idee ein funktionierendes Produkt und ein profitables Geschäftsmodell zu entwickeln?

Despina Borelidis

Wie können Unternehmen durch den Ausbau ihres Service-Geschäfts ihre Profitabilität steigern? Welche Grundlagen und Erfolgsmuster gibt es für die Weiterentwicklung des Wachstumstreibers Service? Diesen Fragen widmeten wir uns vergangenen November im ersten Teil unserer Blogpost-Reihe zum Thema „Wachstum durch Service“. Wirtschaftlich befand sich Deutschland zu diesem Zeitpunkt am Rande einer Rezession, doch es gab auch erste Vorzeichen für eine Erholung. Heute wissen wir: Deutschland wird aufgrund der COVID-19 Pandemie in jedem Fall in eine Rezession abfallen. Die sogenannten Wirtschaftsweisen sind sich einig: Deutschland befindet sich in einer Krise. Der zweite Teil unserer Themenreihe wird sich aus diesem Grund den servicebasierten Geschäftsmodellen in Zeiten der Krise widmen. Was macht servicebasierte Geschäftsmodelle gerade in Krisenzeiten besonders erfolgreich? Warum ist die Digitalisierung ein wichtiger Treiber für neue Service-Produkte und wie gelingt es, Services kunden- und mehrwertorientiert zu entwickeln?

Jan U. Holsten

Während Deutschland zu Hause emsig Stoffmasken näht, zwingen geschlossene Stores, unterbrochene Lieferketten, Personalkürzungen und eine sinkende Kaufkraft den Modemarkt in die Knie. Es war allerdings schon vor der Corona-Krise kritisch um die Fashion-Branche bestellt: Welche Fehler aus der Vergangenheit fallen Modeunternehmen nun auf die Füße? Es ist Zeit, dass die Modebranche einen prüfenden Blick in den Spiegel wirft, finden Dr. Christian Gerloff von Gerloff Liebler Rechtsanwälte und Dr. Michael Meister, Director bei enomyc. Wie wird der stationäre Handel in Zukunft aussehen? Welche Hürden muss die Modebranche dafür nehmen und wie sollten mittelständische Unternehmen die Branchenbereinigung jetzt nutzen? Erfahren Sie mehr in unserem Experten-Interview.

Despina Borelidis

Sein juristischer Rat und seine Erfahrung als Restrukturierungexperte sind begehrt: Unser CEO Martin Hammer hat Dr. Lars Westpfahl , Restrukturierungsexperte der Wirtschaftskanzlei Freshfields, zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise interviewt: Rächt sich jetzt die “Politik des billigen Geldes”? Passen nur die systemrelevanten Konzerne unter den Corona-Schutzschirm? Wird der präventive Restrukturierungsrahmen nun schneller durchgesetzt werden und was erwartet den deutschen Mittelstand? Erfahren Sie mehr!

Martin Hammer

Unternehmen, die Global Sourcing betreiben, wird in Krisensituationen schmerzlich bewusst, wie empfindlich sie Störungen der Lieferketten treffen und ihnen wirtschaftlichen Schaden zufügen können. Wie können Unternehmen proaktiv handeln, um im Fall von drohenden oder sogar akuten Liefer- und Versorgungsengpässen gut vorbereitet zu sein? Rainer E. Volk, Managing Consultant bei enomyc, hat sich der vorliegenden Thematik gewidmet.

Christian Zeller

Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen befindet sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Das Jahresergebnis ist tiefrot und die Gläubiger fordern ihr Geld zurück. Die Gesellschafter, die ebenfalls Geld in das Unternehmen gesteckt haben, überlegen, dem Unternehmen einen Teil der (Zins-)Verbindlichkeiten zu erlassen. Das klingt zunächst nach einer guten Idee: Was hätte dieser Erlass allerdings für steuerrechtliche Folgen? Welche gesetzlichen Voraussetzungen gelten für steuerfreie Sanierungsgewinne und wie steht es um die Veräußerung von Anteilen als Sanierungsmaßnahme?

Dr. Oliver Heising