Maschinen- und Anlagenbau

Auftragsqualität, Engineering und Projektsteuerung entscheiden über Marge und Liquidität. enomyc verbindet wirtschaftliche Bewertung mit operativer Umsetzung.

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Kaum eine Branche ist so international aufgestellt wie der Maschinen- und Anlagenbau. Wer im globalen Wettbewerb bestehen will, muss exzellent sein: bei Innovation, Performance und Effizienz.

Die Rahmenbedingungen haben sich in wenigen Jahren komplett verändert: Digitalisierung und technologische Transformation, kurze Innovationszyklen und steigende Kosten setzen die Unternehmen immer stärker unter Druck. Und während der Wind des globalen Wettbewerb so stürmisch weht wie noch nie, sind deutsche Anbieter akut abstiegsbedroht, weil immer weniger Geld in Investitionen fließt. Dazu sorgen Unsicherheiten in den globalen Lieferketten und steigende regulatorische Anforderungen – Stichwort ESG – für immer neue Aufgaben. Und das in einer Situation, in der qualifiziertes Personal ohnehin Mangelware ist.

Jetzt gilt es, die Umsätze zu erhöhen und Sach- und Materialkosten zu senken, um das Ergebnis abzusichern. Das ist umso wichtiger, als gerade mittelständische Hersteller immer größere Probleme bei der externen Finanzierung haben.

Die Maschinen- und Anlagenbauindustrie steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Digitale Transformation, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit bieten nicht nur Herausforderungen, sondern auch immense Chancen. Unternehmen müssen ihre Prozesse und Produkte kontinuierlich optimieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierbei spielen Automatisierung, vernetzte Systeme und datengetriebene Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle.

Der Einfluss der Chinapolitik: Chancen erkennen und nutzen

Vor allem die Chinapolitik hat erheblichen Einfluss auf die Maschinen- und Anlagenbauindustrie. China denkt strategisch langfristig und setzt starke Rahmenbedingungen für nachhaltiges Handeln. Dies zeigt sich in Projekten wie der "Belt and Road Initiative". Deutsche Unternehmen können von Chinas Technologieoffenheit, Dynamik und Langfristigkeit lernen. Allerdings müssen sie sich auch den Herausforderungen eines verstärkten Wettbewerbs und technologischen Nachahmungen stellen.

Christian Zeller, Partner bei enomyc, betont im Interview : „China hat strategisch langfristig orientiert und damit seine Wirtschaft stark strukturiert.“ Für Deutschland bedeutet dies, dass eine klare, langfristige Strategie und dynamische Innovationskraft entscheidend sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Eine klare, langfristige und dynamische Innovationskraft sind entscheidend.
Christian Zeller, Partner und Head of Operations Christian Zeller im Profil

Aktuelle Herausforderungen als Sprungbrett zum Erfolg

Technologische Transformation

Globaler Wettbewerb

Lieferketten und Beschaffung:

Nachhaltigkeit und Regulatorik

Marktdynamik und Kundenverhalten

Fachkräftemangel

Finanzielle Herausforderungen:

Unsere Lösungen: Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg

Um diese Chancen zu nutzen, bieten wir eine breite Palette an Dienstleistungen an. Wir bieten maßgeschneiderte Unternehmensanalysen und unterstützen Sie bei Kostensenkungs- und Performancesteigerungsprogrammen. Unsere Prozessoptimierungen verbessern Ihre Abläufe, während Vertriebs- und Margenoptimierungsprogramme Ihren Markterfolg sichern.

Zudem entwickeln wir Service-Strategien, optimieren Einkaufsprozesse und senken Materialkosten. Bei Bedarf übernehmen wir auch ad Interim-Managementaufgaben, beispielsweise als CFO, Einkaufsleiter oder Produktions-/Werksleiter. Unsere Finanzberatung sichert Ihre Stabilität und begleitet Sie bei Carve-out-, M&A- und PMI-Projekten.

Unsere Leistungen

Elektrifizierung, Software und globaler Kostendruck ordnen die automobile Wertschöpfung neu.

Volatile Nachfrage, verschärfter Wettbewerb aus China, regulatorische Unsicherheit und hoher Investitionsbedarf zwingen OEMs und Zulieferer, Portfolio, Standorte und Kapital neu auszurichten. Wir schaffen belastbare Entscheidungsgrundlagen, stärken Kosten- und Leistungsfähigkeit und steuern die Umsetzung im Zusammenspiel mit Kunden, Finanzierungspartnern und Arbeitnehmervertretungen.

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Aktuelle Perspektiven zum Maschinen- und Anlagenbau

Industrieroboterarm vor neutralem Hintergrund als Symbol für Automatisierung, Standorteffizienz und Produktionsnetzwerk-Optimierung.

Das Produktionsnetzwerk der meisten mittelständischen Unternehmen ist historisch gewachsen. Was vor Jahren sinnvoll und effizient gewesen sein mag, erfüllt in Zeiten volatiler Nachfrage, schwankender Kundenabrufe und kurzer Produktlebenszyklen oft nicht mehr seinen Zweck. Läuft beispielsweise ein Werk am Limit, während andere nicht ausgelastet sind, sollten in der Führungsetage die Alarmglocken schrillen. Christian Zeller und Max Stehr erklären, was Unternehmen dann tun können, wann welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie der Produktionsfootprint zum Wettbewerbsfaktor wird.

Christian Zeller, Max Stehr

Verlagerung, Rückverlagerung, Abwanderung und Neuaufbau: Die geographischen Züge international produzierender Unternehmen wirken wie ein Wimmelbild. Während BASF Anlagen im deutschen Stammwerk schließt und 10 Milliarden in den Bau einer Megafabrik vor der Küste Südchinas investiert, sucht Tesla Alternativen zu Produktionsstandorten in China und Taiwan. Stellantis will seine E-Auto-Produktion in China drosseln und Neura Robotics kehrt noch in diesem Jahr zurück – aus China ins deutsche Stammwerk. Die Gründe für Produktionsverlagerungen sind branchenabhängig, reichen von hohen Faktorkosten über geopolitische Risiken bis hin zur Vermeidung von Strafzöllen. Weg von Deutschland, hin nach – ja, wohin zieht es produzierende Unternehmen eigentlich? Werden Werksverlagerungen zunehmen? Und was sind die Dos and Don'ts im Verlagerungsprozess selbst? Ein Expertengespräch mit Christian Zeller und Thorsten Holl.

Despina Borelidis

Christian Zeller, Partner enomyc und Head of Operations

„Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln,” lehrte einst Konfuzius. “Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.“ Macht es sich China leicht? Und wird es für Deutschland bitter? Wie Wirtschaftspolitik und Mittelstand auf Chinas Wirtschaftskurs reagieren könnten: Darüber spricht Christian Zeller, Partner bei enomyc, im aktuellen Interview.

Despina Borelidis

Guss aus China, Montage in Osteuropa: Im Zuge der Globalisierung strebte die deutsche Wirtschaft lange Zeit nach internationalen Geschäftsbeziehungen. Es galt Faktorkosten-Unterschiede auszunutzen. Local Sourcing mutete dagegen eher rückläufig an. Gar als spießig oder “Old School”. Bis die Pandemie und Lockdowns Lieferketten kappten, ein Hurricane in Texas tobte und ein Frachter im Suezkanal stecken blieb. Da wurde umso mehr klar, wie anfällig – und auch abhängig – Deutschlands Industrie von gewissen Grundstoffen ist. Mehr noch: Die ESG-Auflagen und Klimaziele zwingen die Wirtschaft aktuell mehr denn je zum Überdenken ihrer Lieferketten. Lange Transportwege und internationale Geschäftsbeziehungen mit “Best Cost Countries” werden zunehmend hinterfragt. Wie wird die Logistik der Zukunft aussehen – aussehen müssen? Wie kann die deutsche Wirtschaft Rohstoffknappheit und fragile Lieferketten umgehen? Wo steckt das Innovationspotenzial der Zukunft? Und: Wird Kirchturm-Sourcing wieder zum Trend? Ein Ausblick mit Dr. Stefan Frings, Partner bei enomyc.

Despina Borelidis

Outsourcing von Logistikleistungen

Ein wichtiger Stellhebel bei der Effizienzverbesserung ist das Outsourcing der Lagerlogistik. Obwohl hier enorme Potenziale liegen, haben sich erst wenige Firmen an dieses Thema gewagt.

Dr. Stefan Frings, Christian Zeller

Abstraktes Bild ineinandergreifender Zahnräder als Symbol für Produktionsprozesse und Kapazitätsanpassung

Der große OEM muss es genauso wie der Mittelständler, dessen Werk in einer Region schlecht ausgelastet ist, während der Kunde in einem anderen Markt nicht schnell genug beliefert werden kann. Ob groß oder klein: Praktisch alle Unternehmen müssen ihre Produktionskapazitäten laufend den veränderten Anforderungen anpassen. In einer Welt, in der oft schon morgen nicht mehr gilt, was gestern noch eiserne Regel schien, ist das nicht ganz einfach. In ihrem Beitrag erklären die enomyc-Experten Max Stehr und Christian Zeller, worauf Unternehmen achten sollten und warum die frühzeitige Einbeziehung eines erfahrenen Partners viel Unruhe, Reibungsverluste und häufig auch Kosten vermeiden kann.

Christian Zeller, Max Stehr

Einige unserer Experten im Porträt